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Inhalt der Diavision (Dauer ca. 70 Minuten, 400 Bilder, Sprache, Musik)
Wir beginnen mit einer knappen geographischen Vorstellung
Namibias. Es folgen Impressionen aus der Hauptstadt Windhoek
und ein kurzer Exkurs zu Geschichte und Wirtschaft des Landes.
Mit der Problematik der Farmwirtschaft leiten wir zur großklimatischen
Vorstellung Namibias über.
Die ersten touristischen Höhepunkte bilden der Versteinerte
Wald bei Khorixas, die Basaltsäulen des Verbrannten Berges
sowie die Felsmalereien und -gravuren von Twyfelfontein. Unser
nächstes Ziel ist das Kaokoland, traditionelles Siedlungsgebiet
der Himba mit dem Hauptort Opuwo. Im Norden erreichen wir die
Epupa-Wasserfälle am Kunene, Namibias Grenzfluß zu
Angola. Etwa 100 km östlich überwindet der Kunene erneut
eine Geländestufe: Die Ruacana-Fälle.
Das Kavango, die Region am Okavango, entführt in das
tropische Afrika: Der Markt von Rundu, neugierige Kinder, Hochwasser
am Okavango, afrikanische Abendstimmung. Weiter im Nordosten
liegt die Caprivi-Region. Mit seinen Flüssen und Sümpfen
ist der Caprivi ein wichtiges Rückzugsgebiet für die
bedrohte Tierwelt. Von W. du Plessis, unserem namibischen Mitarbeiter,
stammen Fotos von Befliegungen unzugänglicher Teile des
Caprivi, fotografische Dokumente für den auch hier beginnenden
Einfluß des Menschen.
Wir kehren zurück in das Landesinnere Namibias: Der Etoscha-Nationalpark
war unser Basislager innerhalb des Landes. Mit seltenen, zum
Teil einzigartigen Aufnahmen stellen wir die Tierwelt Etoschas
vor.
Swakopmund und Lüderitz sind von den deutschen Kolonialherren
geprägte Städte am Atlantik. Wir zeigen
Impressionen aus Kolmanskuppe, ehemals Boomtown der Diamantenära,
heute eine Geisterstadt. Beeindruckend ist die
Große Randstufe im Landesinneren, ebenso der Fischfluß-Canyon,
der zweitgrößte Canyon der Erde, und die Spitzkoppe,
ein Inselbergkomplex am Rande der Namib. Die über geologische
Zeiträume wirkenden Abtragungskräfte schaffen bizarre
Formen in gigantisch dimensionierten Landschaften.
Es folgen Eindrücke aus der Dünennamib, mit den
wohl höchsten Sanddünen der Erde. Schließlich
erreichen wir die Robbenkolonie am Cape Cross. Bilder verdeutlichen
die geographischen Bedingungen, die zur unmittelbaren Nachbarschaft
von Wüste und Meer führen. Am Beispiel von zumeist
endemischer Fauna und Flora zeigen wir Aspekte des vom Küstennebel
abhängigen Ökosystems der Namib und die Bedeutung und
Auswirkung der seltenen Niederschläge.
Wir
hatten das Glück, das "Abkommen" des Kuiseb in
einer Bildsequenz festhalten zu können - ein Trockenfluß,
der nur in niederschlagsreichen Jahren Wasser führt.
Trockenflüsse sind für dieses trockene
und karge Land von großer Bedeutung, sie sind die Lebensadern
für Mensch und Tier, den seltenen Wüstenelefanten dienen
sie als "Wanderwege" durch die Wüste.
Mit einem Rückblick verabschieden wir uns von Namibia.
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