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Inlandflüge |
Air Namibia bietet diverse Inlandsflüge vom lokalen Flugplatz
Eros (5 km außerhalb von Windhoek) an. Flugziele: Etosha
National Park, Katima Mulilo, Keetmanshoop, Lüderitz, Ondangwa,
Oranjemund, Rundu, Swakopmund, Tsumeb und Walvis Bay. Private
Chartergesellschaften haben neben Rund- und Safari- auch Inlandsflüge
im Programm. |
| Internet
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http://www.namibia-tourism.com
http://www.namibia-online.de/de/main.htm
Auch Internet-Präsenz und E-Mail gehören zum täglichen
Leben. Viele Unterkünfte und Reiseveranstalter können
Sie per E-Mail oder über die Website erreichen. Internet-Cafés
finden Sie mittlerweile in allen größeren Orten. Achtung:
Abfragen über T-Online Webmail (T-Online Account) funktionieren
leider nicht zuverlässig. Dieses liegt aber an den Sicherheits-Einstellungen
der jeweiligen Computer. Problemlos laufen die Abfragen z.B.
von Yahoo, GMX, WEB etc.
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Kleidung und Reisegepäck |
Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände
sind empfehlenswert. Morgens und abends kann es besonders im
Winter (Mai bis September) empfindlich kühl sein, und die
Temperaturen können stark schwanken. Daher heißt es:
An- und Ausziehen nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer gehört
eine warme Jacke zum Reisegepäck. Generell ist die Kleiderordnung
recht leger. Eine gute Auswahl an Safari-Bekleidung bekommen
Sie in Fachgeschäften im Lande. |
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Küche |
In jedem größeren Ort in Namibia können Lebensmittel
gekauft werden. Besonders groß ist das Angebot in Windhoek,
Swakopmund und Otjiwarongo, hingegen kann es in weit entlegenen
Gebieten nur ein sehr begrenztes Angebot an Gemüse und Obst
geben. Die Preise für Nahrungsmittel liegen etwa bei 65%
des deutschen Preises. Alle Nahrungsmittel können in ganz
Namibia ohne Bedenken gegessen werden. Leitungswasser ist trinkbar
und speziell auf Farmgebieten sehr naturbelassen, da es direkt
aus eigenen Brunnen gefördert wird. Fleisch ist in Namibia
Nahrungsmittel Nr. 1. Es handelt sich eher selten um Rindfleisch,
meistens jedoch um Wildfleisch von Kudu, Oryx und Strauß,
manchmal auch vom Krokodil oder Zebra. Fischgerichte gibt es
vor allem in Swakopmund, Lüderitz und Walvis Bay (u.a. Hummer,
Austern). Eine südafrikanische Spezialität ist das
"braaivleis" ("Grillfleisch"), das jeder
Gast auf einer Gästefarm miterleben sollte. |
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Kultur |
Die namibische Kultur ist von den Einflüssen der britischen
und deutschen Kolonialherren ebenso geprägt wie vom Zusammenspiel
verschiedener schwarzafrikanischer Traditionen. Durch die langen
Jahre des Bürgerkriegs und die wirtschaftliche und kulturelle
Abhängigkeit von Südafrika konnte sich erst nach der
Befreiung des Landes eine eigene namibische Kulturszene entwickeln. |
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Medien |
http://www.az.com.na/
Tageszeitungen: The Namibian (englisch, otjivambo,
Auflage: 9.000) Die Republikein (afrikaans, Auflage:
12.000) Allgemeine Zeitung (deutsch, erscheint
5x die Woche, Auflage 5.500) Wochenzeitungen: New
Era (regierungsfinanziert, englisch, afrikaans, otjivambo, Auflage:
10.000) Windhoek Observer (englisch Auflage: 10.000)
Rundfunk: Namibian Broadcasting
Corporation: Fernsehen und Hörfunk (NBC), staatlich - Private
Musikradiosender und privates satellitenübertragenes, Bezahlfernsehen
mit ausländischen Programmen. |
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Netzspannung |
Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In
Namibia werden 3-polige Stecker benutzt. Entsprechende Adapter
können Sie im Land kaufen. (In keinem Weltreise Stecker-Set
habe ich bisher einen Namibia Stecker gesehen.) Wichtig: Es gibt
Gästefarmen und Lodges, die wegen der Entfernung nicht an
das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Der Strom
wird mit eigenen Generatoren hergestellt und steht nicht 24h
mit voller Leistung zur Verfügung. Bitte die jeweiligen
Informationen beachten. |
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Notruf |
Ambulanz (jeweils Vorwahl 0 61): Zentralkrankenhaus Windhoek,
Tel. 2 03 91 11. Städtische Ambulanz, Tel. 2 03 22 70. Staatskrankenhaus,
Tel. 2 03 91 11. Medi-Clinic, Tel. 22 26 87. Feuerwehr, Tel.
21 11 11. Polizei, Tel. 1 01 11. Landesweiter Notruf: Tel. 1
01 11 u. 1 10 23, dann Standort angeben und nach der örtlichen
Polizeinummer (local emergency police number) fragen. |
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Öffnungszeiten |
Die meisten Geschäfte sind ganztägig geöffnet,
einige machen zwischen 13 und 14.30 Uhr Mittagspause. Größere
Supermärkte haben manchmal Samstagnachmittags und sonntags
geöffnet. Öffentliche Gebäude sind zwischen 12.30
und 15 Uhr geschlossen. Normale Ladenöffnungszeiten: Mo-Fr
8-17.30, Sa 8-13 Uhr. |
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Post |
Leider liegen uns zu diesem Punkt noch keine Informationen vor.
Hinweise und Tipps von Ihnen wären daher hilfreich. |
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Reiseberichte |
Hihawai's Travelpage: Reisemagazin mit Reiseberichten,
Hintergrundbildern, Reisebüro, Ticketservice, Travel &
Fun Shop, hihasearch.de, und Lust auf Urlaub. |
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Reisezeit |
Namibia besitzt ein heißes und trockenes Inland und eine
kühle Küste. Es gibt zwei ausgeprägte Jahreszeiten:
die trockene Zeit von Mai bis September mit Temperaturen von
20 bis 25 Grad tagsüber und kühlen, oft kalten Nächten.
Die warme, regenreiche Zeit dauert von Oktober bis April, mit
Temperaturen von 30 bis 40 Grad. Die heftigsten Niederschläge
fallen in der heißesten Zeit des Jahres zwischen Januar
und März, dem ungünstigsten Zeitpunkt für einen
Namibia-Trip. Während der Schulferien in Namibia sind Hotels
und Campingplätze oft stark gebucht, was eine rechtzeitige
Reservierung notwendig macht. Die Hauptferienzeit liegt zwischen
Anfang Dezember und Mitte Januar. An den Victoria Falls in Simbabwe
ist es das ganze Jahr über heiß. Im Süd-Winter
(Juni und Juli) sind die Tage warm, die Nächte kühl.
Im November beginnt die Regenzeit, dann haben die Fälle
am wenigsten Wasser, erst gegen Ende der rainy season,
im Februar/März schwellen die Fälle wieder kräftig
an. |
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Sicherheit |
Namibia ist ein sicheres Reiseland, doch viele Namibier besitzen
nur einen Bruchteil von dem, was in Europa als eine Selbstverständlichkeit
erachtet wird. Auffälliger Schmuck, unvorsichtig gehandhabte
Geldbeutel oder allzu große Kameraausrüstungen sind
Verlockungen. Städte wie Windhoek und Swakopmund sind, was
Kleinkriminalität betrifft, mit europäischen Städten
zu vergleichen. Ein vollgeladener Wagen sollte nicht unbeaufsichtigt
in den Straßen stehen bleiben. Auch achtlos hingelegte
Geldbeutel und Fotoapparate auf den Autositzen werden zu leichter
Beute!
Aktuelle Hinweise finden Sie unter http://www.auswaertiges-amt.de/. |
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Sport |
Angeln
Das Angeln ist an weiten Teilen der Westküste - ausgenommen
die Skelettküste - ohne Angelschein erlaubt und sehr beliebt.
Angelscheine für die Region Skelettküste bekommen Sie
bei: Ministry of Fisheries and Marine Resources in Walvis Bay,
Swakopmund und Lüderitz, sowie bei der Polizeistation in
Henties Bay. Angelschein für einen Monat: N$ 14.00. Für
Süßwasserangeln bei den Dämmen muss jedoch eine
Erlaubnis eingeholt werden. Angelscheine können jeweils
am Eingangstor zu den Dämmen oder im Windhoeker Reservierungsbüro
gekauft werden. Zu beachten ist allerdings, dass die tägliche
Fangmenge an Fischen pro Angler nicht überschritten werden
darf. Folgende Fischarten sind sehr beliebt: Blaubarsch (Elf),
Snoek (Snoek), Katzenkreuzwels (Catfish), Geißbrasse (Dassie),
Hundshai (Spotted Gully Shark), Grauhai (Cow Shark), Kupferhai
(Coppershark). Hochseeangeln auf dem Atlantik und das Angeln
nach Tigerfischen, Bream und Squeaker im Caprivi sind ebenfalls
sehr beliebt. Touren zur Beobachtung von Delfinen oder Walen
werden von Walvis Bay aus angeboten.
Golfen
Namibia wird ein immer beliebteres Reiseland für Golfer.
Auf verschiedenen 9- bzw. 18-Loch Golfplätzen im ganzen
Land kann gespielt werden. Zu den schönsten Plätzen
gehört der Wüstengolfplatz in Swakopmund.
Jagen
Viele Farmen begrüßen auch Jagdgäste. Die
Trophäenjagd, die gleichzeitig den Wildbestand reguliert
und daher vom Naturschutz her sehr wichtig für das Land
ist, findet zwischen Februar und November statt. Ihr Gastgeber
schickt gerne vorab eine Jagdeinladung zu. Jagdgewehre dürfen
nur mit gültigem Waffenbesitzschein eingeführt werden.
Die Waffeneinfuhr nach Namibia ist unproblematisch. Waffen: Jagdgewehre,
Schrotflinten und Bogen können zeitlich begrenzt eingeführt
werden. Selbstlader, Pistolen und Revolver sind streng verboten.
80 Schuss Munition pro Waffe dürfen mitgebracht werden.
Grundsätzlich wird für normales Wild ein Minimum von
7x64 oder 30,06 empfohlen. Für Büffel und Elefant 375,
H&H oder 485. Die Mündungsenergie entspricht folgenden
gesetzlichen Vorgaben: 5400 Joule für Büffel, 2700
Joule für Kudu, Oryx, Gnu etc. (keine Festkörper Munition),
1350 Joule Springbock etc. (keine Festkörper-Munition).
Entgegennahme der Waffe am Int. Airport Windhoek an einem Extra
Schalter. Bitte halten Sie die Einladung oder Ihre Anmeldung
bei der Jagdfarm bereit. Diese und weitere Informationen über
das Jagen in Namibia vom: NAPHA, Berufsjagdverband Namibia, Postbox
11291, Klein-Windhoek Sam Nujoma Drive 318, Tel.: (+264) 61 234455,
Fax: (+264) 61 222567
E-mail napha@natron.net
www.natron.net/napha/index.html. |
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Telefon |
Namibia ist gerade dabei, sein Telefonsystem zu digitalisieren.
Das Funkturm-Netz für den Handy-Empfang wird ebenfalls ständig
erweitert. Falls es mit Telefonnummern Probleme geben sollte,
können sich Touristen an die Auskunft wenden: Tel. 061/11
88 u. 10 23. Jeder Ort in Namibia lässt sich per Telefon
erreichen. Von Postämtern können Telefongespräche
nach Europa geführt werden. Telefonkarten gibt es für
10, 20 und 50 Namibische Dollar. Vorwahl von Deutschland, Österreich
und der Schweiz: nach Namibia 00264, nach Simbabwe 00263, nach
Botswana 00267. Umgekehrt ist die Vorwahl von Namibia: nach Deutschland
0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Dahinter
entfällt dann die 0 der Ortsvorwahl. |
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Trinkgeld |
Service ist im Allgemeinen in den Preisen inbegriffen. Es ist
üblich in Restaurants 10% Trinkgeld zu geben. Gepäckträger
erwarten etwa 2-3 Namibia-Dollar (ca. 60-90 Pf). An Tankstellen
gibt man - je nach Service - 2-4 N$ Trinkgeld. |
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Unterkünfte |
Seit 1987 gibt es die Hospitality Association of Namibia (HAN),
die vorher Hotel Association of Namibia hieß. Fast alle
Hotels, Pensionen (Hotel garni), Rest Camps, Lodges, Gästefarmen
und Resorts sind Mitglieder der Gastlichkeitsorganisation. HAN
fördert den Tourismus, verbessert Standards und Service
und verleiht jährlich Preise in verschiedenen Kategorien.
Viele Hotels in Namibia haben internationalen Standard. Alle
Beherbergungsbetriebe im Land werden vom Ministry of Environment
and Tourism klassifiziert. Reguläre Inspektionen sollen
dafür sorgen, dass Standard und Service beibehalten werden,
was nicht immer gelingt. Die offizielle Klassifizierung erfolgt
nach Sternen. Ein Stern bedeutet Standard-Hotel, zwei Sterne
bedeuten gutes Hotel, drei Sterne wirklich gutes Hotel, vier
Sterne sehr gutes Hotel, fünf Sterne absolute Luxusklasse
(derzeit nicht vergeben). Gästefarmen werden ähnlich
wie Hotels klassifiziert. Ein Stern heißt gut, zwei Sterne
sehr gut, drei Sterne exzellent. T symbolisiert Übernachtung
hauptsächlich für Touristen, YY Alkohol-Lizenz nur
für das Restaurant, YYY uneingeschränkte Alkohol-Lizenz.
Übernachtungs-Permits für die Nationalparke, Camps
und Resorts Namibias müssen über das zentrale Reservierungs-Büro
beim Ministry of Environment and Tourism gebucht werden. Sinnvoll
ist es, sich vorher den jährlich neu aufgelegten Namibia
Accomodation Guide for Tourists zu besorgen, der beim namibischen
Fremdenverkehrsamt in Frankfurt kostenlos erhältlich ist.
Dort sind alle Unterkunftstypen und -preise aufgelistet. Schriftliche
Reservierungen werden bis zu 18 Monate, telefonische bis zu 11
Monate im Voraus akzeptiert. Im Schreiben muss folgendes enthalten
sein: Passnummer, volle Heimatadresse mit Telefon- und Fax-Nummer,
Art der gewünschten Unterkunft, Ankunfts- und Abreisetag,
eventuell Alternativen, Anzahl der Erwachsenen und der Kinder
sowie deren Alter und zu guter Letzt die Kreditkarten-Angaben.
Die Zahlung kann auch direkt auf das Konto des Ministeriums erfolgen:
Standard Bank Windhoek, Account No. 043196675, Branch Number
00237200, Swift Code SBNMNANX. Sobald die Zahlung erfolgt ist,
sendet das Ministerium eine Buchungsbestätigung zu.
Adresse: Ministry of Environment and Tourism, Private Bag
13267, Windhoek, Tel. 0 61/23-69 75, Fax 22-49 00,
E-Mail: reservations@iwwn.com.na.
Gästefarmen
Viele Farmen in Namibia begrüßen gerne Gäste
aus aller Welt, denen sie neben Unterkunft und Verpflegung auch
vielerorts Rundfahrten, Grillabende, Wanderungen und Ausritte
anbieten. Zimmerangebot meistens zwischen 6 und 10 DZ.
Lodges
Unterkünfte von gehobenem Niveau, oft mit eigenem Naturschutzgebiet,
ausgebildeten Wildhütern und vereinzelt auch mit Kongressmöglichkeiten.
Lodges sind überall im Lande zu finden. Auch hier gilt,
wie für alle anderen Unterkunftsmöglichkeiten, bitte
vorab eine Reservierung tätigen.
Camping
Die Naturschutzgebiete verfügen über gute Campingplätze.
Wegen der begrenzten Kapazitäten an Stellplätzen ist
eine Vorabreservierung dringend zu empfehlen. Die Sicherheit
bei städtischen Campingplätzen kann nicht immer gewährleistet
werden. "Wild Campen" ist lediglich in Ausnahmefällen
gestattet. Der jeweilige Farmer sollte um Erlaubnis gefragt werden.
Offene Feuer bilden stets eine akute Brandgefahr! Bitte hinterlassen
Sie keine Abfälle! Campingausrüstung kann bei Mietwagenfirmen
oder Ausrüstern geliehen werden. |
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Verkehrsmittel |
Auto
In Namibia herrscht Linksverkehr. Die Straßen (Asphalt,
Schotter, Salz und Sand) sind zumeist gut befahrbar und verleiten
deshalb zu überhöhten Geschwindigkeiten. Bitte befolgen
Sie unbedingt die Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. unsere
Empfehlungen: Ortschaften max. 60 km/h, Asphaltstraßen
max.120 km/h, Schotterstraßen max. 70 km/h. Straßenbezeichnung:
Kategorie B = Fernstraßen (Asphalt), Kategorie C = Nebenstraßen
(Schotter, Sand oder Salzstraßen). Den größten
Anteil haben die Farmstraßen (Farmpads), gekennzeichnet
mit einer meist 3- oder 4-stelligen Zahl. Auf einer "guten
Landkarte" sollten diese Angaben inklusive KM von Abzweig
bis Abzweig nicht fehlen. Es ist ratsam auf diese Kilometerangaben
zu achten, damit Sie keinen Abzweig verpassen. Bitte beachten:
Unerwartete Verspülungen oder Versandungen auf der Strasse
können fatale Folgen haben. Halten Sie das Steuer grundsätzlich
mit beiden Händen fest. Wir empfehlen Tagesabschnitte von
ca. 300 km. Auch sollten Sie stets Wasser und einen Extra-Benzinkanister
mit sich führen. Mitglieder eines Automobil-Clubs können
über AAN (Automobile Association Namibia) Informationen
über Straßenverhältnisse bekommen.
AAN, Postbox 61, Carl-List-Building 15, Windhoek, Tel. (+264)61
224201, Fax (+264)61 222446.
Bahn
Das namibische Eisenbahnnetz umfasst ca. 2.500 km und ist
im Süden an das der Republik Südafrika angeschlossen.
Ein Anschluss an das angolanische Schienennetz ist bis 2005 geplant.
Normale Züge sind nicht für Touristen ausgelegt und
fahren sehr langsam (etwa 8 Stunden für 500 km). Für
Touristen gibt es den sehr luxuriösen Shongololo-Express,
den Desert-Express, der zwischen Windhoek und Swakopmund fährt,
sowie den Rovos Rail.
Bus
Busse pendeln viermal
wöchentlich zwischen den größeren Ortschaften
Namibias. Ferner werden von Veranstaltern vor Ort Bustouren durch
das Land organisiert.
Mietwagen
Namibia ist ein Land, das Reisende nur im eigenen Fahrzeug
wirklich entdecken können. Wer gerne campt, kommt voll auf
seine Kosten. Es gibt Camper und Wohnmobile in verschiedenen
Größen. Wer über ein kleineres Budget verfügt,
mietet sich einen Wagen in der Golfklasse und ein Zelt dazu.
Für Abenteuerlustige, die in den Kaudom Game Park oder ins
Kaokoland wollen, kommen nur allradgetriebene Geländewagen
in Betracht. Dazu bieten Vermieter Ausrüstungsgegenstände
vom Kocher über das Dachzelt bis zum Benzinkanister und
Kühlschrank an.
Es gibt viele Mietwagenfirmen in Namibia. Wir verweisen jedoch
auf die Mitglieder der Mietwagendachorganisation CARAN, die sich
im Interesse der Kunden einer bestimmten Leistungskontrolle unterworfen
haben. Informieren Sie sich eingehend über die Versicherungsbedingungen,
die von Firma zu Firma sehr unterschiedlich sind oder auch kurzfristig
geändert werden können. Bitte prüfen Sie bei Übernahme
des Wagens grundsätzlich das Ersatzrad, den Wagenheber sowie
alle Werkzeuge! Ein internationaler Führerschein ist empfehlenswert.
Altersbeschränkungen für den Fahrer erfragen Sie bitte
beim jeweiligen Vermieter. Grenzüberschreitende Fahrten
sind nur nach Absprache mit dem Vermieter möglich. Für
weitere Information: Car Rental Association of Namibia, CARAN
Tel: 00264 61 246708 Fax: 00264 61 246709
E-Mail caran@natron.net
Web: www.natron.net/tour/caran.
Taxis
In Windhoek besteht ein guter Taxi-Service. Die Fahrzeuge
mit Taxameter sind vorzuziehen. Hier können Sie genaue Preise
anhand der Entfernung erwarten. Preisbeispiel (nicht verbindlich):
Von Windhoek zum Int. Airport 250N$ - Nachtpreis 300N$. Bei Taxis
ohne Taxameter ist der Preis Verhandlungssache. |
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Wetter |
Das
aktuelle Wetter in Namibia. |
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Zeit |
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde
früher. Zur europäischen Winterzeit ist es in Namibia
eine Stunde später. In Namibia wird die Uhr in der ersten
Samstagnacht im April und in der ersten Samstagnacht im September
umgestellt. Hinweis: Auf der südlichen Erdhalbkugel ist
die Jahreszeit gegensätzlich zu der auf der nördlichen
Erdhalbkugel. Wenn z. B. in Europa Winter ist, ist in Namibia
Sommer. |
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Zoll |
Erlaubt sind Dinge des persönlichen Gebrauchs, 1 Liter Spirituosen
oder andere alkoholische Getränke, 2 Liter Wein, 50 ml Parfüm,
250 ml Eau de Toilette, 350 g Zigaretten oder Pfeifentabak, andere
neue oder gebrauchte Gegenstände im Wert von N$ 500. Alle
weiteren Mitbringsel, inklusive Lebensmittel, unterliegen strengen
Zollbestimmungen. Bitte keine Fleischwaren mitnehmen. Quittungen
sind hilfreich für die Ermittlung von Zollgebühren,
die grundsätzlich in Bargeld (nur N$) gezahlt werden müssen.
Tipp: Bei teuren Foto- oder Videogeräten eine Kopie der
Rechnung mitnehmen. |
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Pinnwand |
Entlegene Gebiete
Einige Tipps für Besucher im Kaokoland und Damaraland
oder in anderen abgelegenen Gebieten: Nehmen Sie keine unnötigen
Risiken auf sich. Vorsicht vor Krokodilen am Kunenefluss. Vorsicht
und Respekt sind bei allen wilden Tieren angebracht: nicht nur
bei Elefanten, sondern auch bei Schlangen, Skorpionen und anderen.
Weichen Sie nicht unnötig von Straßen ab, da das fragile
Ökosystem leicht Schaden nehmen kann und Autospuren über
Jahre sichtbar bleiben. Gehen Sie zu Fuß zu den Aussichtspunkten
und Sehenswürdigkeiten. Es ist nicht ratsam, den Van Zyls
Pass bergauf fahren zu wollen. Müll (auch Toilettenpapier
und Zigarettenstummel) ruiniert die Landschaft. Verbrennen sie
Ihr Toilettenpapier; sammeln Sie Ihren Müll und nehmen ihn
mit. Sammeln Sie nicht mehr Feuerholz als nötig. Bäume
dürfen nicht beschädigt werden. Am besten kaufen Sie
genügend Feuerholz ein und schonen die Umwelt. Vergraben
Sie Ihre Feuerstelle vor der Weiterfahrt, lassen Sie nicht unverbrannten
Müll in der Asche zurück. Führen Sie immer ausreichend
Wasser für mehrere Tage mit. Achten Sie auf die Tier- und
Pflanzenwelt. Sammeln und zerstören Sie keine Pflanzen.
Stören oder hetzen Sie keine Tiere. Vorsichtig fahren: auf
Wegverhältnisse, Tiere und Viehherden achten. Es ist nicht
ratsam, mit Motorrädern oder offenen Sportfahrzeugen in
den Trockenflussbetten zu fahren, um wilde Tiere (z.B. Elefanten)
zu beobachten. Schlagen Sie Ihr Nachtlager nicht in der Nähe
von Wasserlöchern auf. Ein Abstand von 2 bis 3 km vermeidet
Störungen des Wildes. Verlassen Sie nicht das Fahrzeug,
wenn wilde Tiere in der Nähe sind. Die Einwohner des Kaokofeldes,
die Ovahimba, sind wegen ihrer ursprünglichen Lebensweise
für viele Besucher von großem Interesse: Begegnen
Sie den Ovahimba mit Respekt. Höflichkeit und Bescheidenheit
sind angebracht. Fotografieren Sie nur mit Erlaubnis der betreffenden
Person/en. Man sollte nicht mit Alkohol, Pharmazeutika, oder
anderen, ihnen fremden Artikeln handeln, sondern eher mit Mais,
Zucker oder Tabak. Vorsicht mit Bargeld. Vermeiden Sie eine mögliche,
ungewollte Ausbeutung, indem Sie lieber nicht versuchen, Schmuck
oder Kopfputz zu erstehen. Das Betreten und Fotografieren von
Friedhöfen und Grabstätten ist nur mit Erlaubnis der
Stammesführer gestattet. Scheinbar leerstehende Dörfer
dürfen nicht betreten werden, da sie wegen des nomadischen
Lebensstils nur vorübergehend verlassen sind.
Ministry of Environment and Tourism.
Schlangen
Schlangen sind auch eine häufig erwähnte Angst vieler
zukünftiger Namibiareisenden. Natürlich gibt es in
Namibia eine Vielzahl von nicht-giftigen aber auch giftigen Schlange.
Die meisten Touristen werden nicht einmal eine "normale"
braune Hausschlange zu Gesicht bekommen, da Schlangen bei der
kleinsten Erschütterung das Weite suchen. Laufen Sie trotzdem
niemals barfuß durch den Busch, denn man kann nie wissen
ob einer Schlange der Fluchtweg abgeschnitten wird, so dass diese
keinen Ausweg mehr sieht und aggressiv wird. |
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